
„..es gibt keine Wunder, Punkt!“ sagte der alte Mann, der als Begleiter zu unserem Klassentreffen erschienen war, mit der Autorität seiner Lebenserfahrungen und wiewohl ich mich versucht fühlte, ihm eine Gegenrede zu halten (oder die letzten zwei Zeilen von White Rabbit zu summen*), nicht mit Autorität, aus der eigenen Erfahrungen heraus, hatte er zum Ausgangspunkt dieser Frage mir immerhin bestätigt, dass ohne den Glauben daran, sich auch keine innere Bereitschaft ausbildet, ein Wunder zu empfangen (.)
Also ich weiß nicht, wie es Ihnen damit geht, aber zum Mindesten lässt sich für das Wunderbare dessen Definition voranstellen: Ein Wunder ist ein eintretendes Ereignis, dass sich gegen alle rechnerischen Wahrscheinlichkeiten seines Eintretens dennoch in einer Welt ereignet, dessen wissenschaftliche Gesetz-mäßigkeiten für uns gelten (sollten).
„Gott würfelt nicht!“, hat Einstein dazu gesagt.
Doch warum sollte Gott nicht den Rahmen seiner Weltschöpfung flexibel genug gehalten haben, individuell auf sie einwirken zu können, kraft seines Geschenkes an uns alle, mit eigener Willensfreiheit zu existieren?
„Macht euch die Erde untertan!“, beschreibt dies die Bibel. Ohne sich näher über das Wie auszulassen.
Und was immer diesen kühnen Frosch dazu veranlasst hat, in den kleinen Teich zu springen, ihn zu durchschwimmen und mir an seinem anderen Ende auf die gereichte Hand zu springen, es widersprach doch eigentlich allem, was mir an Erfahrungen mit Fröschen eigen war.
Abgesehen von der Tatsache, dass ich an diesem Tag mit meinen drei (unverheirateten) Töchtern an jenem Teich weilte, wo sich das ereignete.
War er mir etwa als ein Freier erschienen, verwunschen, doch nicht ohne Hoffnung auf seine Erlösung?
Die hat sich ihm nicht eingestellt an diesem Tag, denn keine der Drei fand sich bereit, ihn mit einem Kuss zu erlösen oder gegen eine Wand zu werfen, je nach Vorlage des Froschkönig Märchens.
Es bleibt daher nur die Erinnerung daran. Und ihr fotografischer Beleg. Es ist geschehen. Zu einem Zeitpunkt, als mein Arbeitswerk gerade in eine tiefe Krise geraten war, nur 5 Tage zuvor.
Als ich mich dann zwei Jahre später endlich dafür entschied, die Knechtschaft gewordene Lohnarbeit zu kündigen, um wieder frei in dem zu wirken, was mir wichtig ist, war keineswegs sicher, dass dies auch meine Rechnungen bezahlen würde als notwendige Grundlage eines Lebens.
Eine Webseite musste natürlich her, auf der ich mich und mein Tun gern vorstellen wollte, das acht Grund-prinzipien folgt ( Verlässlichkeit, Echtheit, Zugewandtheit, Achtsamkeit, Flexibilität, Geduld, Resilienz und nicht zuletzt Durchlässigkeit) die in Fachschulen nicht gelehrt werden. Sie können nur als solche und in der Praxis als erfolgreich erkannt, erprobt , angenommen und dann weiter entwickelt werden.
Die Ergebnisse sprechen für sich.
Und wie sich mir nach 9 Monaten zeigte, war die Gruppe meiner Klientel inzwischen groß genug, meinen Lebensunterhalt als gesichert zu erleben, ein Umstand, den ich hinsichtlich seines Zustandekommens einfach nur dankbar be-wundern kann.
Der bis heute in seinem Wirken anhält.
Und der auch angesichts der nun drohenden Kürzungen in der Eingliederungshilfe ein beschreitbarer Weg bleibt, Teilhabe zu leben.
Wenn Sie sich für diesen Weg interessieren, freue ich mich über ihre Nachfrage.
grüßt Sie herzlich
Oliver Mende
Mein Portfolio umfasst derzeit:
- Begleitung von Freizeit Interessen (auch Urlauben) mit eigenem PKW bis 500km um Hamburg
- Begleitung von bewilligten Fachleistungsstunden entsprechend der Zielvorgaben von Fachämtern (Tagesstrukturierung, Sozialraum Wahrnehmung und Nutzung von unterstützenden Angeboten)
- Begleitung zu Arztbesuchen, Einkäufen, Familientreffen mit fachlicher Unterstützung
-Schulbegleitungen
- Beratung von Leistungsberechtigten und deren Angehörigen zu Themen der Pflege und des Wohnens, bzw. eines gewünschten Wohnen dank meiner langjährigen Erfahrung in der Eingliederungshilfe (ich weiß, welche Fragen wirklich wichtig sind, um das richtige Wohnen für sich zu finden )
Kontaktieren Sie mich dazu unter info@eulysia.de
Vielen Dank für Ihren Besuch.
*) Sinngemäß: "Erinnere Dich der Worte des Türknaufs- Befreie Dein Bewusstsein!"
